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„Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus.” Musicbanda Franui & Nikolaus Habjan / Di 25. Juli

Der meisterhafte Puppenspieler und die gefeierte Musicbanda mit Osttiroler Wurzeln benötigen nur wenig, um einen besonderen Musiktheaterabend auf die Bühne zu bringen: 1 Tisch, 1 Koffer, 2 Puppen, 6 Blasinstrumente, sowie Geige, Kontrabass, Hackbrett und Harfe. Bei dem Programm mit dem Titel „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ erwartet das Publikum ein Abend voll musikalischer Tiefe und theatralischer Wucht: Im Zusammenspiel von Musik, Wort und Puppe wird der Figur des Wanderers nachgespürt, einer gleichermaßen bewunderten wie gehassten Symbolfigur, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Franz Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß, und bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt: „Ich soll mich finden, sagt mir das Gestirn. Mich finden? Müßt’ ich da mich nicht vorher verlieren?“

„Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ ist das zweite gemeinsame Projekt von Nikolaus Habjan und Franui, wurde beim Osterfestival „Imago Dei“ in Krems 2015 uraufgeführt und mittlerweile an mehreren prominenten Veranstaltungsorten mit großem Erfolg gezeigt (u.a. Burgtheater Wien, Stiftung Mozarteum Salzburg, Tiroler Festspiele Erl).

Konzept, Dramaturgie:
Nikolaus Habjan, Markus Kraler, Andreas Schett

Komposition: Markus Kraler/Andreas Schett nach Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms und Gustav Mahler
Texte von Robert Walser und Jürg Amann sowie Liedtexte

Nikolaus Habjan (Puppenspiel, Rezitation)

Musicbanda Franui
Johannes Eder (Klarinette, Bassklarinette)
Andreas Fuetsch (Tuba)
Romed Hopfgartner (Sopran- und Altsaxophon, Klarinette)
Markus Kraler (Kontrabass, Akkordeon)
Angelika Rainer (Harfe, Zither, Gesang)
Bettina Rainer (Hackbrett, Gesang)
Markus Rainer (Trompete, Gesang)
Andreas Schett (Trompete, Gesang, musikalische Leitung)
Martin Senfter (Ventilposaune, Gesang)
Nikolai Tunkowitsch (Violine)

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Über den Autor
marco kainzner